Deutsche Mittelständlerzeichnen früherenchinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongjiaus.
Europäischer Mittelstandspreis 2004/2005 an Zhu Rongji
PRESSEMITTEILUNG
vom 07. Dezember 2004
Die Union Mittelständischer
Unternehmen (UMU) zeichnet
den früheren chinesischen
Ministerpräsidenten Zhu Rongji
mit dem Europäischen Mittel-
standspreis 2004/2005 aus.
Die UMU vertritt über 68.000
kleine und mittlere Unternehmen.
Die Union Mittelständischer
Unternehmen (UMU) zeichnet
den früheren chinesischen Minis-
terpräsidenten Zhu Rongji mit
dem Europäischen Mittelstands-
preis 2004/2005 aus.
Die UMU vertritt über 68.000
kleine und mittlere Unternehmen
aus ganz Deutschland. Der Preis
wurde erstmals im Jahr 2002 an
den 42. Präsidenten der Verei-
nigten Staaten von Amerika Bill
Clinton vergeben.
Zhu Rongji erhält die Auszeichnung
am 7. Dezember im Rahmen einer
Veranstaltung der Deutschen Han-
delskammer in Peking. Der Preis ist
mit 100 000 US-Dollar dotiert und
wurde in voller Höhe dem Institut
für Wirtschaftswissenschaften der
Qinghua University, Peking
(School of Economics & Manage-
ment, Qinghua University, Beijing) gestiftet.
Die Laudatio hält Bundes-
kanzler Gerhard Schröder.
Die Veranstaltung wird von
den Sponsoren Daimler
Chrysler (China), Bayer AG
sowie GaLaBau China unter-
stützt. Zur Begründung der
Preisverleihung sagt UMU-
Präsident Hermann Sturm:
„Die Reformen des chine-
sischen Ministerpräsidenten
Zhu Rongji in seiner Amts-
zeit von 1998 bis 2003
haben ausländische Kapital-
beteiligungen in China über-
haupt erst richtig möglich
gemacht. Davon haben auch
viele kleine und mittlere
Firmen in Europa profitiert.
Ohne das Engagement von
Zhu Rongji hätten sie keine
Chance gehabt auf dem chi-
nesischen Markt."
Insbesondere mit der Förde-
rung des Transrapid habe er
sich zudem um die deutsche
Zukunftstechnologie verdient
gemacht.
Aber auch die Förderung von
Großprojekten ausländischer
Investoren, wie etwa der
U-Bahnbau in Shanghai, habe
vielen mittleren und auch klei-
nen Firmen, die als Zulieferer
oder Dienstleister tätig sind,
neue Aufträge beschert.
Und mit dem Beitritt Chinas zur
Welthandelsorganisation WTO
legte Zhu Rongji den Grundstein
für den Aufstieg des Landes zur
größten Volkswirtschaft der Erde.
Sturm: „Zhu Rongji war über
zwei Jahrzehnte lang die treibende
Kraft für die rasante wirtschaft-
liche Entwicklung in China. Er ist
für China, was Ludwig Erhard für
Deutschland war."